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Mallorca

Die Gemeinde Sóller liegt in einem Tal in der Mitte der Gebirgskette Tramuntana, im Norden Mallorcas, und ist von den höchsten Bergen der Insel umgeben. Das Gebiet zählt zu den einzigartigsten auf Mallorca dank der unglaublich schönen Landschaft. Im Jahre 1912 hat sich der Ort dank der Einweihung der Eisenbahn geöffnet, denn von dieser Zeit an verbindet sie den Tal mit Palma de Mallorca. Die Eisenbahn sieht noch immer genauso aus wie am Anfang, deswegen ist er heutzutage eher eine touristische Attraktion als ein Fördermittel.

Die meisten Straßen sind eng und kurvig, man kann da einen sehr angenehmen Spaziergang machen. Viele Häuser haben eine Steinfassade mit Bogen, einige auch einen Innenhof mit Orangen, die lange der Motor der lokalen Wirtschaft waren. Auf dem unteren Teil des Dachsimses einiger alten Häuser kann man gemalte Dachziegel beobachten, die von dem heidnischen Aberglauben beeinflusst werden. Was noch diese Ortschaft von anderen unterscheidet, sind die Villen aus dem 19. und Anfang des 20. Jhs. Sie wurden von den aus Amerika, vor allem aus Port Pico, aus Frankreich und aus anderen europäischen Ländern zurückgekehrten Auswanderer gebaut. Einige Villen sind im Kolonialstil gehalten, andere im Jugendstil, die an der Fassade und an den Gittern Pflanzen- oder geometrische Motive haben, die einzigartige Kunstwerke sind. Der Stil war immer davon abhängig, woher der Emigrant zurückgekehrt ist.

Der Platz Plaça de la Constitució ist das Zentrum von Sóller, wo auch die Straßenbahn durchfährt, die uns bis zum Port de Sóller (Hafen von Sóller) bringt. Dieser Hafen ist voll mit Lebenslust, zahlreiche Bars und Restaurants warten auf die Gäste, ausserdem werden Kulturprogramme und Freizeitmöglichkeiten angeboten. Das bedeutendste Gebäude ist die Pfarrkirche Sant Bartomeu aus 1248. Am Ende des 14. Jhs. war das Gebäude nicht mehr sicher, deswegen wurde das Gotteshaus im Gotikstil umgebaut. Die Hauptfassade war an der Stelle des heutigen Seiteneingangs, der als Tür von Dalt (siehe oben) bekannt ist. Die Ortschaft wurde am 11. Mai 1561 von den Türken angegriffen, danach wurde entschieden, ein Fort um das Kirchengelände zu bauen. Weiterhin hat wurde ein Graben errichtet, der als Zufluchtsort und Verteidigung diente. Aus diesem Verteidigungssystem ist nur das Eingangstor übriggeblieben, das in der Straße Santa Bàrbara zu sehen ist. Am Ende des 17. Jh. wurde mit dem Bau einer neuen Kirche im Barockstil begonnen, wobei die alte Kirche umgebaut und vergrößert wurde. Das Kirchenschiff wurde mit einem Kreuzgewölbe bedeckt, das ein archaisierendes Element des mallorquinischen Barockstils ist. Im Jahre 1904 wurde die Kirche zum letzten Mal vergrössert, wodurch sie eine neue Fassade im Jugendstil bekam und das Fort wurde abgerissen. Die Bauarbeiten wurden von Joan Rubio Bellver, ein Schüler von Antoni Gaudí geleitet. Nach seinen Plänen entstand auch das Jugendstilgebäude der ehemaligen Bank von Sóller auf der Plaça de la Constitució, wo auch das Ethnologische Museum von Sóller, das Rathaus und der Anfang der Straße Lluna befindet, die der wichtigste Handelsplatz der Stadt ist.

Auf dem Platz Francesc Saltor befindet sich das Kloster der Missioners dels Sagrats Cors, das ehemalige Franziskanerkloster mit einer Kirche aus dem 18. Jh., die mehrere Seitenkapellen hat und von einem Kreuzgewölbe bedeckt ist. Die andere Kirche von Sóller ist die Sang de l´Hospital in der Straße Hospital.

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