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Mallorca

Das Tramuntana-Gebirge ist das wichtigste Gebirge der Insel, sein größtes Naturgebiet und von hohem ökologischen Wert. Das Gebirge ist vom Kap Formentor in Pollença bis zum Kap „Sa Mola“ in Andraitx an die 90 Km lang, bei einer mittleren Breite von 15 Km. Das Gebirge ist von Südwesten nach Nordosten ausgerichtet, wobei ca. 12 Km2 Fläche auf über 1.000 Meter Höhe liegen. Hier fallen im Jahr im Durchschnitt 14 Tage Schnee. Im mittleren Teil des Gebirges liegen die höchsten Berge desselben, mit den 1.447 Metern des „Puig Major“, den 1.352 Metern des „Massanella“, den 1.115 Metern des „Tossals Verds“ und den 1.103 Metern des „Puig Tomir“. Der größte Teil des Gebirges ist den Ortschaften  Andratx, Banyalbufar, BunyolaDeià, Escorca, Esporles, Estellencs, Fornalutx, Mancor de la Vall, Pollença, Puigpunyent, Selva, Sóller und Valldemossa, zugehörig, und wichtige Teile des Gebirges liegen ebenfalls in den Ortsgebieten von Alaró, Alcúdia, Calvià, Campanet, Lloseta, Palma de Mallorca und Santa Maria del Camí.

 Das Gebirge fällt steil und abrupt, mit nur wenigen Badestränden und hohen Klippen, gegen die Küste, und bildet die wichtigste Karstlandschaft der Insel Mallorca, mit vielen vom Wind und vom Wasser abgeschliffenen Kalkfelsen. Dies führt zu tiefen Schluchten, wie die des Torrent des Pareis. Diese Schlucht ist an einzelnen Stellen, wie zum Beispiel bei „Sa Fosca“, bis zu 200 Meter tief.

Die Vegetation des Gebirges ist zum Teil nur auf Mallorca beheimatet. In den höheren Lagen ist es zumeist Knüppelholz und niedrige Büsche. In den unteren Lagen stehen die größten Eichenwälder der Insel, welche seit alters her vom Menschen wirtschaftlich genutzt werden. In einigen Teilen haben die Pinien- die Eichenwälder abgelöst.

Was die Tierwelt betrifft, leben im Tramuntana-Gebirge zahlreiche Säugetiere. Hervorzuheben sind Ziegen und Schafe, welchen den Baumbestand abnagen und gute Beute für die zahlreichen schwarzen Geier sind. Weiterhin sind im Gebirge der Marder, die Beutelratte und der Wiesel heimisch. Viele Vogelarten leben ständig in den Wäldern des Gebirges oder nutzen sie als Rastplatz auf ihren Wanderungen. Unter den Raubvögeln sind der Seeadler und der Seehabicht, welcher von Madagaskar aus das Mittelmeer besucht, besonders zahlreich vertreten. Der "Ferreret“ ist ein Amphibium, von dem man bisher nur fossile Funde kannte, und der in den 80er Jahren des letzten Jahrhunderts wieder entdeckt wurde. Die kleine Bevölkerung lebt in den entlegensten Tümpeln und Bächen des Gebirges. Der Mensch hat dieses Gebirge seit vorgeschichtlicher Zeit bevölkert. Es finden sich zahlreiche Funde der menschlichen Existenz aus jenen Tagen. Alle diese Funde haben einen hohen ethnologischen Wert. Besonders interessant sind die Kohlemeiler, die Kalköfen und die „Schneehäuser“, in welchen das weiße Element aufbewahrt wurde. Das Gebirge wird von einer reichen Anzahl von Wanderwegen durchkreuzt, welche alle früher oder später herrliche Ausblicke auf das Meer bieten. Das Land ist in große „Fincas“ aufgeteilt, welche traditionell dem mallorquinischen Landadel gehörten. Vereinzelt sind die Fincas auch in öffentlichen Hand.


 

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